Palmers Privée "Art Nouveau"

Unterwäsche aus der Wiener Werkstätte nach Entwürfen von Josef Hoffmann und Koloman Moser. Eine Kooperation von MAK und Palmers.

Was wäre Wien ohne seine Kaffeehäuser? Hier trafen sich einst Künstler, um zu diskutieren, zu streiten und Neues zu erfinden. Genau dort, im Café Griensteidl gründeten zwei der innovativsten Wiener Genies, Josef Hoffmann (1870- 1956) und Koloman Moser (1868- 1918), die Wiener Werkstätte. Ihr Ziel: Kunst auf allen Gebieten in den Alltag zu integrieren, Kunsthandwerk zur Perfektion zu treiben. In der Architektur und im Design, später kam auch die Mode dazu. Häuser und alle darin befindlichen Gegenstände sollten ein Gesamtkunstwerk ergeben. Sie wurden damit zu Wegbereitern der Wiener Moderne, des Jugendstils, zuvor auch Art Nouveau genannt.

Was wäre Wien ohne seine Museen? Ohne diese wunderbaren Sammelstätten für Kunst und Kultur. Wie das Museum für angewandte Kunst, kurz MAK genannt. Wo die Wiener Werkstätte ihr Zuhause fand. Großartig die permanente Ausstellung, die MAK-Schausammlung Wien 1900. Möbel, Teeservice, Lampen, Plakate, Bilder, Vasen und vieles mehr von einmaliger Schönheit, Eleganz und Genialität begeistern einen Schritt für Schritt. Nicht für Jedermann zugänglich ist das MAK-Depot mit weiteren unglaublichen Schätzen. Darunter unzählige Entwurfs zeichnungen von Josef Hoffmann und Koloman Moser.

Art Nouveau – der Jugendstil: Aus Josef Hoffmanns Entwurf eines Lusters gestaltete die Palmers Chef-Designerin Gabriele Schöller einen traumhaften BH aus Tüll und aufwendigen Stickereien.

Die neuen Palmers Privée "Art Nouveau" Serien reflektieren die ideale Kombination aus Kunst, Eleganz, Tradition und Innovation!




Koloman Mosers Sternblumen-Flächenschmuck ziert die aktuelle Homewear von Palmers. Jetzt funkelt Josef Hoffmanns Entwurf eines Lusters als BH in den Palmers-Filialen und Koloman Mosers geniale Muster prangen auf Pyjamas.






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Gespräch mit Christoph Thun-Hohenstein

GENERALDIREKTOR UND WISSENSCHAFTLICHER
GESCHÄFTSFÜHRER DES MAK

 

sInne: Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?

Christoph Thun-Hohenstein:Palmers ist auf uns zugekommen.

Wir haben in den letzten Jahren unsere Kompetenz für Wien 1900 neu aufgezeigt. Durch große Ausstellungen zu Ikonen der Wiener Moderne wie Josef Hoffmann, Adolf Loos, Josef Frank und Friedrich Kiesler, aber natürlich auch durch die Neuaufstellung der permanenten Schausammlung Wien 1900, waren wir in diesem Bereich stärker auf dem Radar, als in der Vergangenheit. Dadurch sind schöne Gespräche entstanden, die dann unter anderem zu dieser Zusammenarbeit geführt haben.

sInne: Kommen so die Schätze ans Tageslicht?

TH: Ich und viele andere hier im Haus sind große Befürworter von solchen Kooperationen. Weil wir glauben, dass nicht nur durch Ausstellungen und Dauerpräsentationen sondern, auch über Kooperationen wie diese, die Wertschätzung für wichtige Exponate aus der MAK- Sammlung gesteigert werden soll. Gerade beim herausragenden Sammlungsbestand des MAK zur Wiener Moderne geht es nicht nur um die Frage, wie wir das Publikum immer wieder neu für diese zeitlos schönen Objekte begeistern können. Wir versuchen auch konsequent aufzu zeigen, wie ungeheuer inspirierend die Künstler rund um Wien 1900 für zeitgenössisches Schaffen sein können. Und da geht es nicht nur um die Kreativen selbst, sondern auch um die Wirtschaft: Wie können Unternehmen Schätze aus unserer Sammlung neu kontextuali sieren!? Die Zusammenarbeit mit...


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Gabriele Schöller
HEAD OF DESIGN BEI PALMERS

„Wir haben uns durch ungefähr 30.000 Fotos von Skizzen, Reinzeichnungen und Exponaten durchgearbeitet und überlegt, welches der Objekte sich gut für Palmers umsetzen lassen würde. Das größte Projekt war mit Sicherheit der Kristallluster von Josef Hoffmann. Es war auch für mich etwas Neues, etwas ganz Anderes, die Skizze eines Lusters, ein Plakat in Stoff umzusetzen. Ich finde, dass uns die Umsetzung dieser Linien in Stickerei auf Tüll phantastisch gelungen ist. Die Zusammenarbeit mit dem MAK ist für mich ein Beweis dafür, dass unsere Zukunft eine Verbindung mit dem Gestern hat. Wien hat so eine tolle Geschichte, der man täglich begegnet. Sie lebt in uns und entwickelt sich mit uns weiter.“

Marc Wieser
CEO VON PALMERS

„In meinen Augen ist die bedeutendste Kulturwelle, die wichtigste Entwicklung, die in Österreich je passiert ist, die Wiener Moderne – und damit ergibt sich ein logischer Schluss zwischen Palmers, Wien und Wiener Moderne. Ich habe mir überlegt, wer für Oswald Haerdtl, die Wiener Werkstätte, die Wiener Moderne, usw. die Rechte hat, wo die Archive sind und da bin ich bei Christoph Thun-Hohenstein und dem MAK gelandet. In meiner Fantasie waren Proportionen, Muster, die Übersetzung der Proportionen in Architektur, textile Muster, Fantasien von Geschirr und anderen Gebrauchsgegenständen, also die gesamte Palette bis zur Malerei, die sich damals abgespielt hat. Eine beeindruckende Zeit des Schaffens, die ich auch international durch italienische Architekten und Designer kennen und schätzen gelernt habe.“





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Viel Spaß beim inspirieren!